Hintergrundgrafik-Typo

Iris_Mielke

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Die Ausstellung würdigt das Leben und Werk eines Gebrauchsgraphikers, der von 1920 bis 1973 in Malente lebte. Er arbeitete für zahlreiche Auftraggeber zu sehr unterschiedlichen Themen. Unter anderem gestaltete er Panoramakarten, entwarf Logos und entwickelte auch Konfitüren- und Marmeladenwerbung. Auf diese Vielfalt spielt der Ausstellungstitel an.

Der Vorraum zeigt die Vielflätigkeit der Tätigkeit des Gebrauchsgrafikers als "Werk-Patchwork". Im Hauptraum beginnt der Rundgang mit einem biografischen Überblick, der multimedial vermittelt wird. Die Exponate sind nach Themengruppen geordnet und durch kurze Texte erläutert. Die Fensternischen zeigen themenbegleitende Installationselemente. Im Mittelteil der Ausstellung werden die Besucherinnen und Besucher mittels eigens entwickelter Erkundungskästen, die alle Sinne ansprechen, zur aktiven Auseinandersetzung mit ausgesuchten Details angeregt. Give-away, Broschüre und ein Workshopangebot runden das Konzept ab.

Neben der thematischen Aufbereitung der Ausstellung als interaktives Museumserlebnis und der Gestaltung der Printmaterialien umfasst die Arbeit auch Konzeption und Entwurf von Hängeflächen.

Die Ausstellung findet in einem schmalen, lang gestreckten Raum mit halbrunden Fensternischen und auf Hüfthöhe beginnenden Dachschrägen. Des Weiteren sind freiliegende Trägerbalken charakteristisch für den Raum.

Bei bisherigen Präsentationen wurde das Ausstellungskonzept nicht in die spezielle Raumstruktur integriert. Die verwendeten handelsüblichen Stellwände versperrten die Fensternischen und ließen vor den Wandschrägen tote Räume entstehen.

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Das neu entwickelte Exponatträgersystem basiert auf einer kubischen Einheit als Grundmaß und darauf aufbauenden Varianten. Das Maß greift die Raumlinien, die durch die Wandschrägung vorgegeben sind auf. So fügt sich das System harmonisch in die Architektur ein.

Die Größen und Belegungsmöglichkeiten der Träger variieren so, dass vielfältige Formate präsentiert werden können. Gleichzeitig wird durch die Systematik eine flexible aber klare Ordnung und Struktur erhalten. Das System basiert auf eleganten, soliden Edelstahlträgern mit Steck- und Schraubverbindungen. Dadurch ist es in neuen Kombinationen für zukünftig in diesem Raum stattfindende Ausstellungen in vielen Modifikationen einsetzbar.